Wie bekomme ich eine hohe ID? Verfasst am: 23.03.2009, 07:40
Eigentlich gibt es nur wenige Gründe für eine niedrige ID:
Das eigene System ist durch eine Firewall gesichert. Im diesem Fall genügt es in der Regel schon, die Firewall auszuschalten oder aber die benötigten Ports freizugeben. Speziell bei ZoneAlarm sollte die Sicherheitsstufe auf "medium" stehen.
Beinahe genau so häufig tritt das Problem bei Verwendung eines Routers auf. Zum Handeln dieses Problems siehe weiter unten.
Man hat eine "schlechte Verbindung". Das ist an sich selten heutzutage, kann aber gerade in den Fällen, wo noch ein Modem verwandt wird, doch noch auftreten. Es kann also helfen, einmal das Modem durch aus- und einschalten zu resetten.
Wie sich zwischenzeitlich gezeigt hat, kann das Problem "ID" aber auch am Provider hängen. Es ist des Öfteren berichtet worden, daß gerade AOL Mitglieder oft erhebliche Probleme mit der ID haben. Das hilft aber nicht wirklich, denn wer wird schon den Provider wechseln...
Niedrige ID unter KEN DSL in Verbindung mit emule
Bekommt keine Hohe ID, weil der Port nicht erreichbar ist, gibt es folgende Lösung: KenDSL hat einen Sockserver, der immer einen Port hat. Wenn man den nicht kennt (sollte man aber kennen) geht man einfach unter "Verwaltung" dann unter "Diagnose" auf Dr.Ken. Der überprüft ken eigentlich auf Funktionsfähigkeit aber liefert auch Informationen. Man kann sich sogar seine Ports aussuchen. Entweder, man nimmt einfach den 3. Cheackpoint, die http proxy. Unter der Spalte Bemerkung steht da normalerweise: Aktiv: localhost:[portnummer]. Nun kann man diese Nummer als Clientport in emule ("Preferences" -> "Clientport") einstellen.
Oder man nimmt den Socks Server, auch wieder unter Bemerkung localhost:[portnummer]
So kann man auch weitere Ports finden, die ken benutzt und die daher auch offen sind, um sie als Client Ports in emule zu verwenden.
Niedrige ID mit der Fritzcard in Verbindung mit emule
Wie der User MrLinux herausgefunden hat, stört auch nicht die Firewall von XP sondern die Firewall der Software von AVM!
Eine Problemlösung ist dann, ausschließlich die Treiber von AVM (incl. Update bei w*w.avm.de) zu installieren und nicht das Hauptprogramm von AVM. Anschließend ist eine DFÜ -Verbindung manuell unter Einbindung der AVM-Treiber herzustellen.
Der von ihm beschriebene Weg dahin funktioniert so:
Windows 2000:
"Start / Einstellungen / Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen / Neue Verbindung erstellen / Weiter / In ein privates Netzwerk einwählen / Weiter" > in der Liste der Geräte das Modem "AVM DSL NDIS WAN CAPI Treiber" auswählen > "Weiter" > unter "Rufnummer" eine Dummynummer (z. B. 12345) eintragen > "Wählregeln verwenden" deaktivieren > "Weiter" > "Weiter" > einen Namen für die Verbindung eingeben > "Fertigstellen".
Windows XP:
"Start / (Alle) Programme / Zubehör / Kommunikation / Assistent für neue Verbindungen / Weiter / Verbindung mit dem Internet herstellen / Weiter / Verbindung manuell einrichten / Weiter / Verbindung mit einem DFÜ-Modem herstellen / Weiter" > Haken bei "Alle verfügbaren ISDN-Leitungen sind mehrfach verbunden" herausnehmen > "ISDN Kanal - AVM DSL NDIS WAN CAPI Treiber" auswählen > "Weiter" > einen Namen für die Verbindung eingeben > "Weiter" > unter "Rufnummer" eine Dummynummer (z. B. 12345) eintragen > "Weiter / Weiter / Fertigstellen".